Ortsplan und Anreise

Autoanreise:
Bundesautobahn A3
Über die Bundesautobahn A3 bis zur Abfahrt Bad Honnef/Linz – dann bitte der Beschilderung „Linz“ folgen. Weiter über die Bundesstraße B42 Richtung Neuwied – dann der Beschilderung Leubsdorf folgen. .
Bundesautobahn A61
Über die Bundesautobahn A61 bis zur Abfahrt Bad Neuenahr.- dann der B266 Richtung Kripp zur Rheinfähre Linz – Rheinüberquerung – dann weiter über die Bundesstraße B42 in Richtung Neuwied.
öffentlicher Personennahverkehr:
Deutsche Bahn/Verkehrsverbund Rhein-Sieg über die rechtsrheinische Regionalstrecke Köln-Koblenz-Köln (via Regionalbahn und Regionalexpress).
Busverkehr über die Buslinien der Rhein−Mosel Verkehrsgesellschaft mbH.
Hesseln

„Heßelen“, jetzt Hesseln, wird erstmals 1610 im Linzer Taufbuch erwähnt. Heßelen leitet sich wohl vom altdeutschen hasala (Haselstrauch) ab. Im Dialekt heißen Haselsträucher noch heute Häsele. Mit Hesseln war ursprünglich nicht der Hof oder das Dorf gemeint, sondern der gesamte Distrikt bis zur Wallbachsmühle.
1829 lebten in Hesseln auf 3 Höfen 25 Bewohnerinnen und Bewohner.
1927 wurde die „Schule der Berghöfe“ von Krumscheid nach Hesseln in einen damaligen Neubau verlegt.
1936 entstand anstelle einer alten Fachwerkkapelle ein Neubau zu Ehren des hl. Petrus Canisius.
1970 erfolgte die Aufhebung der Schule
Der Ortsteil Hesseln liegt ca. 11 km entfernt am Rheinhöhenweg in idyllischer Umgebung.

Quelle: „Rund um den Hummelsberg“ von Adalbert N. Schmitz
Krumscheid

Um Grund und Boden sowie den Waldreichtum im entfernten Krumscheid besser nutzen zu können, errichteten die „Marktgenossenschaft von Leubsdorf“ in „Crombscheidt“ einen Hof. Das Hofgebäude war zu Anfang des 17. Jahrhunderts in Leubsdorf abgetragen und in Krumscheid wieder aufgebaut worden.Die Marktgenossenschaft bestand aus Adligen und Klöstern und den einfachen Besitzbürgern. Die Genossenschaft besaß den Wald gemeinsam, jedoch stand den Adligen und Klöstern ein Vornutzungsrecht zu.Der Hof wurde von einem Pächter auf eigene Rechnung betrieben. Kriegs- und unverhoffte Lasten befreiten nicht von der Pacht.
1829 bestand Krumscheid nur aus dem Märkerhof. 1842 errichtete ein Privatlehrer in Krumscheid als Wanderlehrer 18 Kinder aus Hähnen, Heeg, Hesseln, Krumscheid und Wallbachsmühle. 1856 wurde die Privatschule zu einer öffentlichen Schule erhoben und 1873 eine einklassige Schule im Fachwerkstil erbaut. Seit 1874 besuchten auch die Kinder von Reidenbruch und Girgenrath die Krumscheider Schule. 1927 wurde die Schule nach Hesseln verlegt.
Groß war die Freude, als 1886 endlich Wasser ins Dorf kam. Das Wasser aus dem Wald wurde in einem Brunnen aufgefangen, der noch heute so etwas wie das „Wahrzeichen“ des kleinen Weilers darstellt. Bis 1999 lebten die Bewohner von diesem Wasser, und viele wurden damit sehr alt. Dennoch erfolgte dann der Anschluss an das öffentliche Kreiswassernetz. Erst 1961 erhielt Krumscheid eine feste Zugangsstraße, als man den Waldweg von Hähnen nach Krumscheid als Straße ausbaute. Dennoch bleibt Krumscheid eine Oase der Stille mitten im Wald.
Der Ortsteil Krumscheid liegt ca. 12 km entfernt am Rheinhöhenweg in idyllischer Umgebung.

Quelle: „Rund um den Hummelsberg“ von Adalbert N. Schmitz
Rothe Kreuz

Aus dem Jahr 1543 wird berichtet, dass in den Religionswirren im 16. Jahrhundert aus Furcht vor dem Wiedertäufern Leubsdorfer ins hochgelegene Hinterland flüchteten, wo sie aus einer Rodung Hütten bauten und ein großes Kreuz aufstellten. Dieses Rothe Kreuz (Kreuz auf der Rodung) wurde im 17. Jahrhundert durch eine Kapelle im Fachwerkstil bereichert. Zu einem Neubau kam es dann 1850. Auch diese Kapelle wurde Ende der 60er Jahre wegen Baufälligkeit abgerissen. Eine neue Kapelle am heutigen Standort entstand in Eigenleistung einiger Leubsdorfer Idealisten und wurde am 15. September 1985 eingeweiht.
Rothe Kreuz war über Jahrhunderte Ziel einer Prozession aus der gesamten Pfarrei Linz am Rhein. Auch heute noch wird diese Prozession am Sonntag nach dem Fest „Kreuzerhöhung“ von Leubsdorf aus durchgeführt. Sie endet am Standort der heutigen Kapelle mit einer Andacht. Anschließend bietet die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Rothe Kreuz Kaffee, Kuchen und Imbiss in der Schützenhalle an. Bei der Bestandsaufnahme 1829 ist Rothe Kreuz als Wohnsiedlung noch nicht erwähnt. 1875 gab es ein Haus mit einer Familie.
Heute hat Rothe Kreuz rund 100 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Ortsteil Rothe Kreuz liegt ca. 10 km entfernt am Rheinhöhenweg in idyllischer Umgebung.

Quelle: „Rund um den Hummelsberg“ von Adalbert N. Schmitz